ZIEH DEN STECKER RAUS, DAS WASSER KOCHT
Ein humoristischer Abend nach Ephraim Kishon
Ein junger, unbekannter Künstler malt gerade den wunderschönen Rücken seiner Freundin und Geliebten. Ein ebenso anmaßender wie einflussreicher Kunstkritiker-Papst besucht zufällig das Atelier des Malers und entdeckt dort in der Teeküche die „kosmische mobillarische Kunst“. Das das „Weltobjekt“ der Kunst nur der einfache Küchentisch mit Teekessel drauf ist und nur ein Gebrauchsgegenstand, interessiert den selbsternannten Experten nicht. Ephraim Kishon führt blitzgescheit mit satirischer Spottlust die Auswüchse der modernen „Kunst“ und besonders die zeitgenössische Kunstvermarktung vor. Ein herrliches Stück Unterhaltung mit einem spielfreudigen Darsteller-Quintett!
Inhalt:
Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht, ist der missverstandene Titel eines Kunstobjektes. Raphael Schlesinger, junger, erfolgloser Maler, Verehrer von Rembrandt van Rijn und der gegenständlichen Malerei, stapelt in seiner Wohnung Mobiliar und Gebrauchsgegenstände übereinander, um für seinen Wasserkocher die Steckdose an der Decke zu erreichen. Überraschend erscheint der lange erwartete
Kunstkritiker Kalman M. Kaschtan, der die Bilder des jungen Mannes vernichtend beurteilt. Im Weggehen fällt Kaschtans Blick auf den bizarren Turm mit seinem Wasserkocher und der Steckdose. Kaschtan ist überwältigt, er hält den chaotischen Stapel für ein geniales Kunstwerk. Auf die Frage, wie es heißt, ruft Rafis Freundin: „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht“, da der Kessel gerade seinen Dienst tut. Das überzeugt Kaschtan vollends. Raphael Schlesinger ist entdeckt und gerät die Vermarktunsgmaschinerie der Kunstszene. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf…
Produktionsnotizen:
Darsteller (u. a.) Andreas Edelblut (als Maler), Rainer Delventhal (als Kunstkritiker) sowie Hans-Jürgen Gündling, Reinhard Horras, Nina Selchow
Inszenierung Manfred H. Greve.




