ROBERT KREIS
Der Wendekreis
„Mir geht´ s gut, mag die Welt auch pleite sein“, flötet provozierend fröhlich Robert Kreis in seinem neuen Programm. Mit Galgenhumor und Selbstironie zeigt sich der Musik-Kabarettist von seiner besten Seite. Kreis bleibt sich treu, als er wieder einmal jüdische Witze erzählt, frivole Anekdoten und Persiflagen zum Besten gibt. Er amüsiert auch mit einem flotten Schlager-Mix, in dem es nur um das eine geht: wie man in der Krise mit dem Geld von anderen überlebt.
“Miese Zeiten, miese Zeiten, wo man hinsieht, wo man hinhört, lauter Pleiten!“
(Text und Musik: Willy Rosen, Berlin 1929)
Bereits Anfang der 80er Jahre gastierte der niederländische Entertainer, Pianist und Kabarettist Robert Kreis in seinen Soloprogrammen mit Schwerpunkt Weimarer Zeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Spezialität ist es, die Zwanziger Jahre zu kommunizieren an ein Publikum in unserer heutigen Zeit. Der Betrachter stellt bei Robert Kreis immer wieder fest, dass vieles sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert hat und es aufregende Parallelen gibt zu den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen.
Auf die Wirtschafts- und Sinnkrise folgt damals wie heute das Verdrängen! Man will davon nichts wissen, man will vergessen: Musik! Tanz! Cabaret! Alkohol! Kokain! Leben um jeden Preis! Robert Kreis zeigt mit seinem neuen Programm “Der Wendekreis“ mit Parodien, Persiflagen, Conferencen und gepfefferten Kabarettliedern, wie modern die Goldenen Zwanziger waren und so Anschluss finden an den Zeitgeist unserer heutigen Gesellschaft. Der Begriff ’Nostalgie’ lässt sich für sein neues Bühnen- Programm “Der Wendekreis“ kaum noch verwenden.
Seine typischen Merkmale, nämlich die ihm ganz eigene Mimik und sein spezieller Humor spielen natürlich wie in all seinen bisherigen Programmen die Hauptrolle. So lässt er sein Publikum allabendlich die Problematik des Alltags vergessen und die Weltkrise wird im “Wendekreis“ kurzweilig von Kreis “eingekreist“! Der holländische Entertainer garantiert wieder zwei Stunden höchstvergnügliche Unterhaltung.
„Das Publikum … feierte den charmanten, mal seelenvoll schnulzenden, mal giftig tirilierenden Spottvogel, der auch mit Liedzugaben nicht geizte.“ (Hamburger Abendblatt, September 2009)





