JAZZ LIPS
Jubiläumskonzert mit int. Gästen
Sie sind weit mehr als nur eine Jazzband im traditionellen Stil, sie sind eine Institution auf der bundesdeutschen und internationalen Jazz-Szene und haben mittlerweile Kult-Status: die JAZZ LIPS aus Hamburg! In diesem Jahr feiern sie ihren 40. Geburtstag in der EMPORE Buchholz mit einem Gala-Konzert und zwei überragenden Top-Künstlern: dem Steeldrummer und Entertainer Gregory Boyd aus New Orleans sowie dem Pianisten und Sänger Esben Just aus Dänemark.
Begonnen hat alles 1970 in dem legendären Hamburger Jazzclub „Seglerbörse“. In dem kleinen verräucherten Saal, zugelassen für 80 Personen, drängten sich regelmäßig jeden Mittwoch über 200 begeisterte Jazzfans, um die neue Band und ihren mitreißenden Hot Jazz zu hören. Schnell ging es aufwärts: Presse und Fernsehen wurden auf die JAZZ LIPS aufmerksam. Im Jazz-Poll des Hamburger Abendblattes belegten fünf der sieben Jazz-Lippen den ersten Platz, NDR III produzierte einen 45minütigen Film über die Band und 1973 erschien bei Teldec die erste Langspielplatte.
Weitere Plattenproduktionen folgten – bis heute sind es 16 LPs, Singles, CDs und DVDs – u.a. auch mit den Jazz-Veteranen Ikey Robinson und Thomas Jefferson aus den USA. Die LIPS traten in schöner Regelmäßigkeit in der NDR Talkshow, bei Sport III, in Live-Sendungen von NDR 2 und sogar im Hamburger Volksparkstadion anlässlich eines HSV-Spiels auf.
Auch die Kontinuität in der Band ist erstaunlich - heute sind noch drei Gründungsmitglieder der JAZZ LIPS dabei: Peter „Banjo“ Meyer, Günther Liebetruth (Klarinette) und Wolf Delbrück (Piano). Hendrik-Jan Tjeerdsma, Tuba, ist bereits seit 23 Jahren dabei und Drummer Norbert Wicklein 17 Jahre. 2009 freuten sich die JAZZ LIPS über den Neuzugang von Trompeter Thomas Niemand und im Herbst 2010 – pünktlich zum Jubiläum - wird eine neuer Posaunist vorgestellt.
Seit der Gründung haben sich die JAZZ LIPS mit ihrem hohen musikalischen Anspruch, ihrer ansteckenden Vitalität und der Vielfalt ihres Repertoires in der Jazz-Szene einen Ruf erworben, der weit über die Grenzen Deutschlands hinausgeht. Nur wenigen Gruppen gelingt es so gut, sich auf ihr Publikum im Konzertsaal, im Jazz-Club oder auf der Open-Air-Bühne einzustellen und ihre Zuhörer zu begeistern, ohne sich jedoch mit billigen Effekten anzubiedern oder Abstriche in der Qualität ihrer Musik zuzulassen.





